Neuigkeiten

27. April 2012

Unser neue Hauszeitung ist online

Und somit die neuen Menüs im Schnuggebock bekannt. En guete.
10. April 2012

Unser Christian sucht Verstärkung...

...dazu mehr auf Facebook und auf ostjob.ch
04. April 2012

Schnuggebockführung

Der Jock bei sich zu Hause im Schnuggebock. Schauen Sie...

Mehr zum «Gässehaab»

Der «Gääsehaab» wird auch «Gäässe-Sattel» genannt. Ein Sattel für Ziegen? Sind denn die Appenzeller wirklich so klein wie der ausser-appenzellische Volksmund sie beschreibt, dass sie auf ihren «Gäässen» reiten können?

«Gäässe sönd Luuscheibe, die hauits öberall döri!» Das könnte der Hundwiler Bauer gesagt haben, der eines Tages seinen Appenzeller Ziegenbock vermisste. Nach Tagen kam dann aus St. Peterzell die telefonische Nachricht, dass dort ein Böcklein zuviel im Dorf herumtolle.
In der Tat, die weissen Appenzeller Ziegenböcke «sönd fasch nüd z’haa», sie sind schlimmer als Hamburger auf der Walz. In Nachbars Wiesland oder in den nächsten Wald, überallhin strohlen Böcke, wenn sie nicht eingezäunt sind.

Früher gab’s Bestimmungen, dass kein Appenzeller seine Ziegen auf die Allmeind oder in den Gemeindewald treiben durfte. Beim Alpaufzug mussten sie sogar durch die Bäche hochgetrieben werden, damit sie sich nicht in die Wälder davon stahlen. Sogar unter dem Hag schlüpfen sie manchmal hindurch. Das verhindert dann eben der sogenannte «Gäässehaab» oder eben «Gäässe-Sattel».
Das «-haab» bedeutet «(zurück-) halten». Der «Gäsäehaab» oder «Gäässen-Sattel» wird der Ziege dort umgeschnallt, wo ein Reit- oder Tragtier den Sattel hätte und hindert dadurch das muntere Tierchen am unbeschwertenausbüxen. Ein richtiger «Gääsehaab» hängt in der «Vorbrogg» des «Schnuggebock». Auch schon wurde er Ehemännern unter unseren Gästen im Spass umhängt. Von wegen unter dem Hag durchfressen und so...

Mehr zur Appenzeller Ziege

http://www.appenzellerziege.ch/