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Mehr zu den Heidschnucken

Der «Schnuggebock» ist nach unseren Lieblingstieren, den «Heidschnucken» benannt. Diese urtümliche Schafrasse, einst von der Bretagne bis nach Sibirien verbreitet, hat vor allem in der Lüneburger Heide überlebt. Sie erfreut sich seit einiger Zeit auch in der Schweiz einer zunehmenden Beliebtheit. Wahrscheinlich stammen die Heidschnucken von den wild auf Sardinien und Korsika lebenden Mufflons ab. In Nordamerika leben deren nahe Verwandte, die Bighorn-Schafe.

Die Heidschnucken sind die einzigen Schafe, bei denen beide Geschlechter behornt sind. Die Böcke haben allerdings mächtigere und majestätisch geschwungene Hörner. Die Rasse verfügt über ein schwarzgraues, zottiges Haarkleid. Ihre wichtigsten Eigenschaften sind die Widerstandsfähigkeit und Anspruchslosigkeit. Das äusserst fettarme Fleisch der Heidschnucken hat eine hervorragende Qualität, und zusammen mit dem feinen, wildbretartigen Geschmack stellen unsere Heidschnucken-Gerichten eine köstliche Spezialität dar.

Das Heidschnucken-Jahr

Nach einer Tragzeit von 21 Wochen kommen die ersten Lämmlein anfangs April zur Welt. Die kleinen bei Geburt noch uni-schwarzen Wollknäuel sind sehr munter und bringen viel Leben in den Stall und auf die Weiden rund um das «Erlebnis Waldegg».
Wenn die Lämmer geboren sind, werden die Muttertiere von einem professionellen Schafscherer von ihrer Wolle befreit, schliesslich geht’s auf den Sommer zu. Anfangs Oktober werden Muttertiere und Lämmer getrennt, denn schon bald beginnt die Deckzeit. Bis Mitte Dezember ist drum der  vierbeinige Schnuggebock am Zug, und die Trächtigkeit der «Auen» kann wieder beginnen.