H. Werlin, Kegelklub Heiligberg

Lieber Herr Lehrer Bünzli,

In Ihre 4. Klasse vom 17. Aug. 2013, 12:oo- 15.oo , bin ich, "Toni", L-Rh, 4.B-re ( Linke Reihe, 4. Bank-rechts), mit viel Fantasievorstellung, doch mit gemischten Gefühlen hinein gegangen. Die erste Begrüssung, begleitet vom ungewohnt altertümlichen und forschen Ton kam treffend ähnlich an meine Schulzeit heran, welche Ihnen wunderbar gelungen ist. Die ganze Klasse ist rasch und genüsslich in diese Atmosphäre abgetaucht und spielte fröhlich mit. In den Pausen wurden wir natürlich mit einem sehr guten Essen "belohnt" ,  

Es waren ernst-fröhliche und unterhaltsame Lehrstunden gewesen.

- Ein herzliches Dankeschön vom "Kegelklub Heiligberg", aus Winterthur

Viele Grüsse,   H.Werlin.  

Bruno Egli, alias "Bisch"

Grüezi Herr Lehrer Bünzli,

am 10.05.2013 hän ich min 50. Geburtstag därfä firä. Da ich ja gsundheitlich agschlagä bi, aber nur tolli Fründä und Familie hä, hän ich ihnä öpis spezielles wellä zruggä.

Mit em Bsuch vom Tintälumpe und  Ihnä als Lehrer, Herr Bünzli, hän ich än unvergesslichä Tag chönä erlebä. Was mir i denä 4 Stundä Klass erlebt hän, glachet hän, (mir hätt sogar

Dä Buuch weh ta), isch wirklich Hammerspitze gsi, und stellt Theater- und Komikeranlässe in Schattä. Und z’Essä, würkli Spitze, witzig i d’Schuälstund igschlossä und au für dä Durscht

Genau z’Richtigi. Eifach Spitze gsi und äs tolls Erläbnis für alli. Hettet mir würkli serigi Lehrer wiä Sie Herr Bünzli gha, i d’Schuäl wär mer immer gärn gangä.

Sie hän üs super unterhaltä, und mit Sprüch händ Sie super konteret, eifach nüd ufs Muul gfallä. Au Zaubertrick hän üs begeisteret.

Eifach genial,  4 Stundä lachä, super Essä, äs Erläbnis wo prägt. Dankä numal für diä luschtigi Moment.

Mit em Bsuäch vum tintelompe und Ihnä als Lehrer Bünzli hän ich än unvergässliche Geburtstag därfä fierä. Au mini Fründä hän nur Guäts gseit, schu lang nümä so glachet, und hän das Erlebnis in beschter Erinnerig. Und glaubet mir, Herr Bünzli, mir sind dänn mit em Car zrugg uf Bänggä (23.30  Uhr), und hän nu en Schlummertunk gnu. Mit feinem Wii,  Gschprächstoff und viel Gelächter hämmers luschtig bis am Morgä bis 04.00 usghaltä und glaubet mir, dä Tag bliebt in bester Erinnerig. Au Ihrä Verdienscht, numal Danke.

En liebä Gruäss und merci für Fotos.

Bisch  (Bruno Egli)

Markus alias "Eugen"

Lieber Max Bünzli

Besten Dank für dein Mail. Am Anfang war ich sehr skeptisch und dachte mir: Was, und jetzt machen wir Schüelerlis bis neun Uhr abends, mit albernen Spässchen und gekünstelter, aufgesetzter Nostalgie? Dann begann ich mich zu amüsieren. Ich mache selbst musikalisches Kabarett und weiss, wie schwierig es ist, zu einem (oft verwöhnten und übersättigten) Publikum den Draht zu finden und es zu begeistern. Dir ist das voll gelungen. Grosses Kompliment! Selbst Gemachtes kann man bekanntlich nie wirklich evaluieren, weil man den spontanen Eindruck nicht reproduzieren kann. In der eigenen Vorstellung vermischt sich das, was man eigentlich wollte, untrennbar mit dem, was man tatsächlich gemacht hat. Deshalb interessieren dich vielleicht die Gründe meiner schmeichelhaften Einschätzung:

Die einzelnen Sequenzen (Spielchen, Schulaufgaben, gutes Essen!, Gags) waren zeitlich und ablauflogisch perfekt terminiert. Rechtzeitig kam immer etwas Neues.

Du hast sehr geschickt und spontan das humoristische Potential deiner „Schüler und Schülerinnen“ erkannt und umgesetzt.

Deine Gags erfuhren eine Steigerung. Es wird dir nicht entgangen sein: Das Gelächter wurde gegen Ende immer stärker, die Stimmung ausgelassener. Viele machen den Fehler, die besten Gags am Anfang zu bringen. Dann riskieren sie, dass (zu früh) die Luft draussen ist und sich der Tingeltangel müde und langweilig zu Ende quält. So einen Tingeltangel während vier Stunden zu inszenieren, ohne dass er abfällt, ist eine grosse Kunst! Und das ist dir perfekt gelungen. Chapeau!

Jedenfalls werde das meinen Freunden (und nicht meinen Feinden) empfehlen.

Herzlichst, Markus alias Eugen