Schnuggebock-Räume

Grosis Bauernhaus als nostalgisch-kulinarisches Erlebnis. Es besteht aus verschiedenen Räumen, die alle mit grosser Liebe zum Detail und so authentisch wie möglich erbaut und eingerichtet wurden. Zum Teil mussten bereits pensionierte Handwerker reaktiviert werden, damit einzelne Bauteile und Einrichtungsgegenstände wirklich wie zu Grossmutters Zeiten hergestellt werden konnten. Meistens wurde altes Holz verwendet, das von fünf abgebrochenen Appenzeller Häusern stammt.

Der Urnäscher Lokalhistoriker, Journalist und ehemalige Sekundarlehrer Hans Hürlemann, anerkannter Kenner der appenzellischen Volkskultur, hat für uns die wichtigsten Räume des Schnuggebock beschrieben. Am Beginn dieses Rundgangs steht zudem eine kurze allgemeine Beschreibung der Appenzeller Häuser, der Vorbilder des Schnuggebock.

Inzwischen, lieber Gast, sehen Sie sich doch einmal im Schnuggebock um. Schauen Sie, wie Dörigs ihr Haus einfach aber dennoch festlich vorbereitet und zurecht gemacht haben.. Streunen Sie kurz von der Vorbrogg durch Stall und Stube zur Küche, schlüpfen Sie rasch hoch in den Schloff, güxlen Sie in die beiden Firstkammern. Und dann schreiten Sie die knarrende Treppe wieder hinunter und sehen Sie sich im Keller das Läubli und den Ausgang in den Wald, den Vorratskeller und natürlich auch die Alpkäserei an. Vielleicht verschwatzen Dörigs drüben bei Kollers noch eine Weile, und sie haben sicher nichts gegen ihren Rundgang durch den Schnuggebock. Dörigs erwarten schliesslich so viele Gäste wie noch nie zuvor. Da mag’s doch auch noch Sie leiden! Treten Sie ein und schauen Sie sich um! Fast sicher gefällt es Ihnen so sehr, dass Sie klammheimlich an einem der Tischchen Platz nehmen und hoffen, dass Sie unter den vielen erwarteten Gästen unerkannt bleiben. Dann bekommen Sie doch auch einen Teller voller Köstlichkeiten aus Mutter Röslis Küche ab!

Alles ist echt appenzellisch in Oma Dörigs altem Bauernhaus. Nur der Name nicht. Dafür ist er speziell, es gibt ihn nur hier. Er wurde extra erfunden, natürlich bei einem Römer vergorenen Rebensaft. Namenspaten waren die Heidschnucken, die behörnten Schafe der Lüneburger Heide, die rund um die Waldegg friedlich grasen. Mögen Sie’s auch friedlich haben, wenn Sie die Zeitreise in den Schnuggebock hinter sich haben! Viel Vergnügen in der guten alten Zeit bei Rösli und Sepp mit all’ ihren Gästen!